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Wanderausstellung für Schulen in Bayern

"DDR: Erziehungsdiktat mit Stasi"

Wie funktionierte die zweite deutsche Diktatur?
"Erlebnisse, Erfahrungen, Erkenntnisse
gelernter DDR-Bürger"
 
Josef Budek & Kay West


Nachdem diese Ausstellung seit Oktober 2009 bereits von zahlreichen Schulen gebucht worden war (meist mit einem Vortrag angereichert), zeigte sich, daß sie dazu beitrug, Fragen zu beantworten > Wie konnten sich das die Menschen das Jahre lang gefallen lassen? Warum haben so viele mitgemacht? Haben die DDR-Bürger, besonders die Intellektuellen, nicht gemerkt, daß das eine Diktatur ist? Hatten alle Leute Angst vor der Staatssicherheit?
Ausgehend von der auf- und abschwellenden, aber noch immer virulenten Ostalgie, der nachträglichen Gesundbetung oder Relativierung der DDR, wurde das Funktionieren der Diktatur in Theorie und Praxis anschaulich gemacht. Ein Teil der Ausstellung widmete sich den Beispielen der Verführung und Einbindung, ein anderer den Beispielen des Widerstandes gegen diese Strategie der Verdummung.
Sie bot den Schülern einige direkte, weil persönliche Einblicke in die jüngere deutsche Geschichte.
Diese Ausstellung enthielt neben geschichtlichen Fakten auch persönliche Erfahrungen der beiden Gestalter. Das Besondere: Jupp aus der Sicht eines Mitmachers, bis er in die Opposition geriet. Kay aus der Sicht einer generellen Systemgegnerin. Die sichtbaren Widersprüche geben einen Einblick in das Gefüge der DDR.
  
Eine Sicherheitslücke ausnutzend haben Unbekannte die Tafeln aus dem Gymnasium in München-Fürstenried "abgeholt" und nicht wieder zurückgebracht. Eine neue Fassung kam nicht zustande.
So endete diese Ausstellung im Sommer 2011.

Unterstützt mit Anregungen, Fotos und Dokumenten durch
BStU Berlin, Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin, Stasimuseum Berlin, Bürgerkomitee Leipzig e.V.,
Museum gegen das Vergessen (DDR-Sammlung Pforzheim),
Träger: Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V., Landesverband Bayern (BGLV)
Gefördert durch die
 

  
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